Osteoporose frühzeitig erkennen

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Stoffwechselerkrankung des Skeletts, die eine verminderte Produktion an Knochenmasse zur Folge hat. Daraus resultiert eine erhöhte Anfälligkeit für Knochenbrüche. Die Erkrankung beginnt oft unbemerkt und bleibt so meist lange unbehandelt, obwohl eine effektive Vorbeugung und Behandlung möglich sind.

Frauen sind wesentlich häufiger von Osteoporose betroffen als Männer, in Deutschland etwa jede dritte Frau ab dem 50. Lebensjahr. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, kann in der Folge gezielt behandelt werden. In unserer Praxis wenden wir zur Früherkennung von Osteoporose die durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte

„DXA"- Methode zur Knochendichtemessung an. Durch sehr gering dosierte Röntgenstrahlen werden bei dieser Methode die Dichte und der Kalksalzgehalt des Knochens ermittelt. Die Messung dauert in etwa 10 Minuten, in dieser Zeit liegt der Patient auf einem Röntgentisch (ähnlich einer Untersuchungsliege) und sollte sich möglichst nicht bewegen. Das Verfahren ist vollkommen schmerzlos.

Ob Sie eventuell ein Osteoporose-Patient sind oder das Risiko einer Erkrankung besteht, können Sie am besten bei einem persönlichen Termin in unserer Praxis abklären. 

Diese Symptome sprechen für einen Knochenschwund:

  • Andauernde Rückenschmerzen
  • Abnahme der Körpergröße
  • Rundrücken (oft hervorgehend aus einer Schonhaltung)
  • Knochenbrüche nach harmlosen Anlässen
  • Eingeschränkte Bewegungsfreiheit