Hüftgelenksarthrose

Unter Arthrose versteht man die Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels. Alterungs-prozesse und genetische Prädisposition tragen zum fortschreitenden Abbau und letztendlichen Verlust des Gelenkknorpels bei. Hüftgelenksarthrose – auch Coxarthrose genannt – bezeichnet man den zunehmenden Verschleiß der Knorpel im Hüftgelenk. Typische Beschwerden bei beginnender Arthrose sind z.B. ein unangenehmes Ziehen in der Hüfte und morgendliche Steifigkeit (Gelenksteife).

Hüftarthrose - Diagnose und Behandlung

Zur sicheren Diagnose einer Hüftarthrose wird ein Röntgenbild angefertigt, das Aufschluss über den Grad der Erkrankung bietet. Unmittelbar anschließend müssen entsprechende therapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Diese richten sich nach dem Grad der Erkrankung. Mit Hilfe von Medikamenten kann eine Linderung der Hüftschmerzen erzielt werden. Übergewichtige Patienten sollten ihr Gewicht reduzieren, um die Überlastung der Hüftgelenke dauerhaft zu verringern. Bei beginnender Hüftarthrose kann operativ behandelt. Meist wird dabei eine Hüftarthroskopie zur Beseitigung von Knorpelschäden durchgeführt oder es wird bei fortgeschrittenem Stadium ein künstlicher Gelenkersatz eingesetzt.