Knorpelschaden Knie

Knorpelschäden in den Knien sind sehr weit verbreitet, da sich mit zunehmendem Alter die Gelenke abnutzen und die Schutzschicht der Knochen zwischen den Gelenken, der Knorpel, aufgeraut wird. Begünstigt werden Knorpelschäden durch eine Fehlstellung der Kniegelenke, eine so genannte Achsabweichung.

Diese Achsabweichung (X - oder O - Beine) führt dazu, dass die Kniegelenke nicht gleichmäßig belastet werden und so Knorpelschäden an den überlasteten Stellen verursachen. Neben einer angeborenen Fehlstellung können aber auch Übergewicht, mangelnde Bewegung oder übermäßige Belastung beim Sport zu vorzeitiger Abnutzung führen.

Video: Knorpelschäden

Mit Hilfe minimal-invasiver Verfahren kann man nun die verschlissenen Stellen wieder glätten und so die Knorpelschäden korrigieren. Ein Wiederaufbau des Knorpels ist nicht möglich, da sich Knorpelgewebe bei Erwachsenen nicht neu bildet. Allerdings gibt es dank der Gentechnik neuerdings Verfahren (ACT – autologer Chondrocyten-Transfer), die sogar die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen, eigenen Knorpel entnehmen zu lassen, diesen gentechnisch zu vermehren und nach 6-8 Wochen wieder an den abgenutzten Stellen einsetzen zu lassen.