Knorpelschaden Sprunggelenk

Die Ursache für übermäßigen Sprunggelenkverschleiß

Ist die schützende Knorpelschicht ständiger Überlastung oder Fehlbelastung ausgesetzt, kann es zu einem Knorpelschaden im Sprunggelenk kommen. Auch Unfälle können die Erkrankung verursachen.

Ein Knorpelschaden im Sprunggelenk kann einen frühzeitigen Sprunggelenkverschleiß verursachen. Eine Arthrose im Sprunggelenk ist die mögliche Folge. Die Knorpelschädigung tritt häufig im Rahmen einer unfallbedingten Verletzung auf. Als Auslöser kommen aber auch Fehlbelastungen oder Instabilitäten des Sprunggelenks in Frage, die den Knorpel stärker als üblich beanspruchen. Eine Beseitigung dieser das Sprunggelenk belastenden Faktoren ist das primäre Ziel bei der Behandlung eines Knorpelschadens.

Knorpelschaden Sprunggelenk: Behandlung

Nur wenn die Ursache klar diagnostiziert worden ist, ist die Behandlung eines Knorpelschadens am Sprunggelenk von Erfolg gekrönt. Die Therapie richtet sich auch danach, wie weit der Schaden bereits fortgeschritten ist. Da sich Knorpelzellen nur sehr langsam selbst regenerieren können, ist das primäre therapeutische Ziel der sofortige Stopp des Knorpelabbaus. Physiotherapie ist dabei das Mittel erster Wahl. Fortgeschrittene Defekte der Knorpelstruktur werden operativ behandelt. Knochenmarkstimulation und Zelltransplantation sind die gebräuchlichen Operationsmethoden.

Bild 1 bis 3: Ein Knorpelschaden an der Sprunggelenksrolle wird angefrischt und arthroskopisch mit resorbierbaren Stiften refixiert.