Schulter OP – allgemeine Informationen für Patienten

Schulterschmerzen sind in unserer heutigen Gesellschaft keine Seltenheit mehr und zählen, ähnlich wie Rückenschmerzen, zu einer der Volkskrankheiten der Deutschen. Verschiedene Ursachen können hinter Schmerzen in der Schulter stecken, bedingt durch Unfall, Sportverletzungen oder das Engpasssyndrom (Impingement). Auch mit zunehmendem Alter können Schmerzen im Bereich von Schulter und Schultergelenk auftreten. Sollte beispielsweise ein Verschleiß der Schultergelenke vorliegen, spricht man von einer Omarthrose.

Eine Schulter OP kann bei vielen Symptomen, Erkrankungen und Entzündungen helfen. In unserem Orthopädiezentrum München Ost bieten wir Ihnen eine umfassende, individuell auf Sie zugeschnittene Behandlung. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, welche eine Schulteroperation Ihnen bieten kann.

Schulteroperation – welche Syndrome oder Erkrankungen können im Bereich der Schulter auftreten?

Eine der häufigsten Erkrankungen im Schulterbereich ist das Impingment-Syndrom, welches auch als Engpasssyndrom bezeichnet wird. Bei diesem Syndrom liegt also eine Verengung im Bereich der Schulter vor. Der Abstand zwischen Schulterdach und dem Oberarmknochen hat sich auf 7 Millimeter oder noch weniger verringert. Meist wird die Erkrankung im Anfangsstadium mit normalen Verspannungen verwechselt. Im Laufe der Zeit verstärken sich die Schulterschmerzen und auch die Supraspinatus-Sehne kann in Mitleidenschaft gezogen werden. Ein Schulter Impingnement kann auch zur Kalkschulter führen. Im Rahmen einer Schulteroperation (Arthroskopie) kann der Abstand zwischen Schulterdach und Oberarmknochen wieder auf das Normalmaß erweitert werden. Eine frühzeitige Schulter OP kann außerdem einem Sehnenriss oder einer Ruptur der Rotatorenmanschette (Rotatorenmanschettenriss) vorbeugen.

Auch entzündliche Prozesse können Schmerzen in der Schulter. Gerade bei fortwährender mechanischer Belastung der Schultern kann es zu einer schmerzhaften Schleimbeutelentzündung (Bursitis) kommen. Ein Unfall kann auch die Ursache für eine Schleimbeutelentzündung sein, welche sich konservativ und in seltenen Fällen operativ behandeln lässt.

Schulter OP in München Ost – wie äußert sich eine Omarthrose?

Natürliche Verschleißprozesse können im Bereich der Schultern zu einer Arthrose führen. Eine Schulterarthrose kann aber auch durch einen unerkannten Sehnenriss der Schulter oder einen Bruch des Oberarmkopfs bedingt werden. Gerade bei seitlichen Armbewegungen oder Drehbewegungen des Oberkörpers können starke Schmerzen auftreten. Befindet sich die Omarthrose in einem fortgeschrittenen Stadium, so treten die Schulterschmerzen auch in der Ruhestellung auf. Bei einer weit fortgeschrittenen Arthrose wird ein künstliches Schultergelenk eingesetzt.

Schulteroperation – welche Voruntersuchungen sind notwendig?

Bei einer Schulteroperation, Schulterarthroskopie oder Endoprothetik, sind diverse Voruntersuchungen in unserem Orthopädiezentrum München Ost notwendig. Unsere Ärzte setzen dabei auf moderne Diagnosegeräte, wie MRT oder digitales Röntgen.

Eine gründliche Untersuchung Ihres Körpers, welche auch eine Beweglichkeits- und Koordinationsprüfung miteinschließt, ist entscheidend. Erst im zweiten Schritt erfolgt dann die bildgebende Diagnostik, die Aufschluss über die genaue Situation im Schulterbereich gibt. Die bildgebenden Voruntersuchungen sind essentiell, um beispielsweise die Notwendigkeit einer Schulterprothese und einen Riss der Supraspinatus Sehne oder Bizepssehne abzuklären. Weitere wichtige Untersuchungen vor einer Schulter OP durch unsere Ärzte in München:

  • Überprüfung des allgemeinen Gesundheitszustandes
  • Feststellung der Narkosefähigkeit
  • Blutuntersuchung

Schulter OP – wie sieht der genaue Ablauf aus?

Vor der Schulter OP, welche meist ambulant erfolgt, wird die Narkose durch den Anästhesisten eingeleitet. Dies bedeutet für Sie, dass Sie nüchtern kommen müssen. Eine Schulteroperation kann in verschiedenen Positionen ausgeführt werden: Sie befinden sich etwa in Rückenlage oder halbsitzend. Bei einer Arthroskopie, also einer Spiegelung des Schultergelenks, ist eine halbsitzende Haltung notwendig.

Nach der Schulteroperation werden Sie in den Aufwachraum gebracht, um dort langsam aus der Narkose wieder aufzuwachen. Je nach Art der Operation können Sie nach wenigen Stunden die Klinik wieder verlassen. Sollte ein stationärer Aufenthalt notwendig sein, werden Sie nach dem Aufwachraum auf Station gebracht. Alle Schulteroperationen, ob ambulant oder stationär, führen unsere Ärzte in der Chirurgischen Klinik in München-Bogenhausen durch. Sie erwartet ein Höchstmaß an medizintechnischer Versorgung und Hygiene.

Mit welchen Risiken ist eine Schulteroperation verbunden?

Ob Schulteroperation bei Arthrose, Sehnenriss Schulter oder Schulterinstabilität, jeder Eingriff ist mit Risiken verbunden.

Nach einer Schulter OP kann es zu Schwellungen und Blutergüssen im Schulterbereich kommen. Sie sind normal und können durch regelmäßiges Kühlen minimiert werden. Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen sind eher selten und lassen sich gut therapieren. Nach der Implantation eines künstlichen Schultergelenks besteht die Gefahr der sogenannten Prothesenluxation. Diverse Bewegungen können dazu führen, dass die Prothese sich löst oder ganz aus der Verankerung herausbricht. Unsere Ärzte klären Sie genau darüber auf, was Sie in der Anfangszeit nach einer Schulteroperation im Orthopädiezentrum München Ost beachten müssen.

Schulter OP – einige Tipps für die Zeit danach

Die Zeit nach einer Schulteroperation ist entscheidend, um den gewünschten Erfolg auch langfristig garantieren zu können. Auf folgende Dinge sollten Sie nach der OP achten:

  • lockere, unverkrampfte Körperhaltung
  • regelmäßige Physiotherapie

Auch ausreichend Ruhe ist wichtig, damit Ihr Körper sich von der Schulter OP erholen kann. Arbeitsfähig sind Sie nach vier bis 12 Wochen wieder, abhängig von der Art und dem Umfang des Eingriffs. Weitere Tipps können wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch in unserem Orthopädiezentrum München Ost geben.