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Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom - Das große „Krabbeln“

Das Karpaltunnelsydnrom, auch als Medianus-Kompressions-Syndrom bezeichnet, ist auf eine Kompression des mittleren Armnervs (Nervus medianus) zurückzuführen. Das Erste, was man spürt, ist ein Kribbeln, das die Finger und die Handfläche entlangläuft. So, als würden tausende Ameisen über die Hand krabbeln.

Die Betroffenen empfinden ihre Hände als „eingeschlafen“ und können von einem unangenehmen Taubheitsgefühl aufwachen, da dies nachts am stärksten auftritt. Aber auch tagsüber fühlt sich die betroffene Hand beim Karpaltunnelsyndrom oft taub an. Manche Bewegungen lassen sich nur sehr unkoordiniert und ungeschickt ausführen. Zunächst hilft es, die Hände wieder auszuschütteln und zu bewegen. Trotzdem ist das große Krabbeln ein ernstes Warnzeichen für ein beginnendes Karpaltunnelsyndrom.

Im Orthopädischen Zentrum München Ost können wir Ihnen bei einem Karpaltunnelsyndrom weiterhelfen und Ihnen eine adäquate, auf Sie abgestimmte Behandlung anbieten.

Karpaltunnelsyndrom – welche Ursachen können sich dahinter verbergen?

Es können verschiedene Auslöser ein Karpaltunnelsyndrom bedingen, wie etwa Verletzungen oder bestimmte Erkrankungen. Gerade Brüche, welche unmittelbar am Handgelenk auftreten, können die Entstehung eines Karpaltunnelsydroms begünstigen. Weitere Ursachen für ein Karpaltunnelsyndrom können beispielsweise sein:

  • Rheumaerkrankungen
  • Diabetes
  • körperliche Belastungen (etwa bei bestimmten Berufsgruppen)
  • genetische Disposition
  • Der mittlere Handnerv (Medianusnerv) versorgt Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie eine Seite des Ringfingers. Er verläuft mit Sehnen und Blutgefäßen durch den Karpaltunnel, einem engen Raum im Handwurzelknochen. Wird der Medianusnerv durch eine Einengung im Karpaltunnel beeinträchtigt, kribbelt es typischerweise in diesen Fingern. Im fortgeschrittenen Stadium lässt die Kraft der Hand nach, später kann auch ein Schmerz im gesamten Arm bis zur Schulter auftreten.

    Im fortgeschrittenen Stadium treten die Beschwerden und Schmerzen regelmäßig auf und lassen nur selten nach. Die Empfindungsstörungen in den Fingern verstärken sich und es kann sogar vorkommen, dass Sie jegliches Gefühl in diesem Bereich verlieren. Gleichzeitig tritt ein Muskelschwund im Bereich des Daumens auf, der sich auch im äußeren Erscheinungsbild zeigen kann. Die Arbeit im Alltag ist nur noch schwer zu bewältigen.

    Bei den ersten Beschwerden, welche auf eine Schädigung im Bereich Karpalband und Karpalkanal hindeuten können, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen. Eine frühzeitig begonnene Therapie bietet optimale Heilungschancen. Ansonsten kann es zu einer dauerhaften Schädigung des Nervs kommen, bei der auch eine Operation nicht mehr viel ausrichten kann.

Benötigen Sie eine persönliche Beratung?

Die Spezialisten am Orthopädiezentrum München Ost sind gerne für eine ärztliche Beratung bereit, profitieren Sie von unserem großen Erfahrungsschatz auf dem Fachgebiet der Orthopädie und vereinbaren Sie gerne einen Termin bei uns!

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Häufige Fragen rund um das Thema Karpaltunnelsyndrom

Viele Menschen nehmen es nicht ernst, wenn es in den Händen kribbelt. Ärzte warnen aber davor, das Kribbeln und den Schmerz zu ignorieren. Warum?

Viele Betroffene sind sehr leidensfähig. Erst, wenn sie massiv im Schlaf gestört sind oder wenn ihnen gar Porzellan aus der Hand gefallen ist und sie den Schlüssel nicht mehr richtig ins Schloss bekommen, gehen sie zum Arzt. Oder, wenn die Schmerzen schon unerträglich geworden sind.

Oft hält sich der Irrglaube, dass mit einer Operation alles getan ist. Dies ist aber nur bedingt der Fall und trifft oft auch nicht zu. Geschädigte Nerven heilen nur langsam und benötigen ausreichend Zeit für den Regenerationsprozess. Dies hängt beispielsweise mit der Fettschicht zusammen, der sogenannten Myelinschicht. Sollte diese Schicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen worden sein, wird die Leitfähigkeit und Funktion der Nerven in diesem Bereich dauerhaft beeinträchtigt bleiben. Hier können Vitamin-B-Komplex-Präparate über mehrere Monate eingesetzt werden, die die Nervenregeneration positiv beeinflussen.

  • Ja, denn es gibt diverse konservative Therapien, welche eine Operation umgänglich machen. Dazu zählen beispielsweise spezielle Schienen oder physiotherapeutische Übungen. Auch bestimmte Medikamente, wie etwa Kortikosteroide, können bei einem Karpaltunnelsyndrom im frühen Stadium für Linderung sorgen. Die Leitlinie Karpaltunnelsyndrom macht die Einstufung in das jeweilige Stadium möglich.

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