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Meniskusschaden

Was ist eine Meniskusläsion?

Eine Meniskusläsion bedeutet einen Riss oder einen altersbedingten Verschleiß des Meniskus. Die Menisken sind faserige Knorpelscheiben, die sich ringförmig um das Kniegelenk legen. Sie erinnern von der Form her an sichelförmige Halbmonde und sind gleich zweimal in jedem Knie vorhanden. Unterschieden wird zwischen Innenmeniskus und Außenmeniskus, die beide als Stoßdämpfer fungieren.

Im Bild von links nach rechts: Beispiel gesunder Meniskus, eingerissener Meniskus vor OP, Meniskus nach Glättung

Die Hauptaufgabe der Menisken ist es, die Auflagefläche von Ober- und Unterschenkel zu vergrößern. Auf diese wird auch die Reibung zwischen den knorpeligen Gelenkflächen auf ein Minimum reduziert. Des Weiteren bewirken die Menisci eine gleichmäßigeren Druckverteilung und eine Stabilisierung des Kniegelenkes vergleichbar mit Bremsklötzen.

Ein Meniskusriss ist in den meisten Fällen degenerativ bedingt, entwickelt sich langsam und kommt vor allem im Bereich der Kniekehle oder Innenseite des Kniegelenkes vor und ist sehr verbreitet. Ein Meniskusriss wird häufig von degenerativen Knorpelschäden begleitet. Eine konservative Therapie zeigt bei einem Meniskusriss oft das erwünschte Ergebnis. In einigen Fällen muss aber auch eine Meniskus OP bzw. Glättung durchgeführt werden.