Ich habe öfter Rückenschmerzen – ist das gefährlich?

Dr. Samer Ismail im Interview mit dem Berliner Kurier gibt ausführlich Auskunft darüber, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist.

Fast jeder leidet ab und zu an Rückenschmerzen. Oft liegt dies an verspannten Muskeln. „Wenn die Beschwerden allerdings besonders stark auftreten oder länger anhalten und wenn es zu Taubheitsgefühlen oder Lähmungen kommt, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.“ rät Wirbelsäulen-Spezialist Dr. Ismail im Interview mit dem Berliner Kurier.

Ist die Ursache tatsächlich ein Bandscheibenvorfall oder ein eingeklemmter Nerv, ist das noch kein Grund zur Panik. „Im Gegensatz zu früher können wir heute durch neue Methoden nahezu allen Patienten tatsächlich und wirksam helfen. Bei Rückenschmerzen beginnen wir mit konservativen Maßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzmittel, Injektionen und Physiotherapie. Wenn das auch nach mehreren Wochen keine spürbare Besserung bringt, kommen bei einem  Bandscheibenvorfall die minimal-invasiven Techniken wie Laser oder Wirbelsäulenkatheter zum Einsatz. Nur in schweren Fällen oder wenn auch die neuen Katheterverfahren keine Entlastung bringen, muss operiert werden. Dann allerdings möglichst schonend mit endoskopischen oder mikrochirurgischen Techniken.“ erklärt der Leiter des Wirbelsäulenzentrums WZMO Dr. Ismail. Mehr zu den neuartigen Verfahren oder was Sie im Falle von Rückenschmerzen selbst tun können, lesen Sie im ausführlichen Interview anbei.

Wie gefährlich sind regelmäßige Rückenschmerzen
Artikel Berliner Kurier 08/2018 - Ich habe öfter Rückenschmerzen – ist das gefährlich?