Was führt zu Problemen beim Gehen?

Probleme beim Gehen durch Durchblutungsstörung im Bein

Ein unsicherer Gang oder Hinken kann viele Ursachen haben: eine Durchblutungsstörung im Bein, verspannte Muskeln oder überanstrengte Gelenke. Wie Neurochirurg Dr. Samer Ismail vom OZMO erklärt, kann auch eine Störung im Kreuz-Darmbein-Gelenk vorliegen. Das sogenannte Iliosakralgelenk wird aus den Schaufeln des Darmbeines und dem Kreuzbein gebildet und fängt alle Kräfte ab, die auf das Becken wirken. Eine Überbelastung, z.B. durch Übergewicht, langes Stehen oder Sitzen kann eine Entzündung auslösen, die zu Problemen beim Gehen führt.

Weitere Symptome neben dem Hinken sind tief sitzende Kreuzschmerzen, die bis in den Fuß ausstrahlen. Nach dem Erstellen der richtigen Diagnose helfen schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente und Physiotherapie weiter. Es kann aber auch notwendig sein, die sensiblen Nervenfasern am Gelenk schonend zu veröden, damit sie die Schmerzen nicht mehr weiterleiten. Bevor es dazu kommt, rät der Neurochirurg dazu, die Rücken- und Becken-Muskulatur zu trainieren. Positiv machen sich auch Massagen und Elektro- und Wärmebehandlungen oder das Tragen einer elastischen Funktionsbandage bemerkbar.

Ganz wichtig, so Dr. Samer Ismail: wer hinkt, sollte sich nicht schonen, sondern in Bewegung bleiben. Ruhe verschlimmert die Symptome. Weitere Tipps und Empfehlungen finden Sie im Artikel.

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